Frauen in der NS-Zeit

Zur Rolle der Frau in der Nazizeit

Während die Gleichschaltung und Erziehung der Mädchen und jungen Frauen im Sinne des Nationalsozialismus den meisten Leserinnen und Lesern aus der Schulzeit vertraut sein dürfte (Stichwort Bund Deutscher Mädel (BDM)), rückt die Frauenorganisation der Nazis, die NS-Frauenschaft (kurz NSF) oftmals ins Hintertreffen. Kein Wunder: Der politische Einfluss der NSF innerhalb der NSDAP und auf die Machthaber des Staates tendierte schließlich gegen Null. Dies lag überwiegend am nationalsozialistischen Frauenbild, das eine politische oder gar Machtbeteiligung für Frauen nicht vorsah. Die “Deutsche Frau” wurde als Hausfrau und Mutter definiert, eine Rollenverteilung, die so auch von der NS-Frauenschaft propagiert wurde.

Ich glaube nicht, daß es eine Degradierung der Frau ist, wenn sie Mutter wird, sondern ich glaube im Gegenteil, daß es ihre höchste Erhebung ist. Es gibt keinen größeren Adel für die Frau, als Mutter der Söhne und der Töchter eines Volkes zu sein.
(Adolf Hitler, im Jahr 1936)

Auch in Viersen, Dülken und Süchteln organisierten sich Frauen in der NSF. Wir bieten auf den folgenden Seiten einen Überblick über die Rolle der Frau zur Zeit des Nationalsozialismus, wie gewohnt mit einem Blick auf das heutige Stadtgebiet Viersens.

Propaganda auf dem Alten Markt in Dülken zur Feier des einjährigen Bestehens der Ortsgruppe der NS-Frauenschaft.

Weiterführende Inhalte

Die NSF in Süchteln

In Süchteln gründete sich bereits 1933 eine NSF-Ortsgruppe – und übte schon früh für die Arbeit an der “Heimatfront”.

In Kürze folgen an dieser Stelle auch Geschichten für Dülken und Alt-Viersen.

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